Beschreibung

Für die Kirche am Krankenhaus in Schnelsen erstellte Klaus Luckey das farbintensive, große Fenster seitlich vom Altar. Einzelne Farbfelder in verschiedenen Farben überziehen die Fensterfläche, oben lichter und nach unten hin kräftig glühend. Über die gesamte Fensterfläche erstreckt sich in Großbuchstaben ein Bibelwort aus dem Psalm 116, das zum Innehalten einlädt:

Ich liebe den Herrn, denn er hört die Stimme meines Flehens.
Er neigte sein Ohr zu mir, darum will ich mein Leben lang ihn anrufen.
Stricke des Todes hatten mich umfangen,
des Totenreichs Schrecken hatten mich getroffen;
ich kam in Jammer und Not. Aber ich rief an den Namen des Herrn:
Ach, Herr, errette mich! Der Herr ist gnädig und gerecht,
und unser Gott ist barmherzig.
Der Herr behütet die Unmündigen; wenn ich schwach bin, so hilft er mit.
Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der Herr tut dir Gutes.
Denn Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, mei-
nen Fuß vom Gleiten:
Ich werde wandeln vor dem Herrn im Lande der Lebendigen.
Amen


Künstler/in

Klaus Luckey
* 20.03.1934 Hamburg - † 27.02.2001 Hamburg

Klaus Luckey (häufig als Klaus-Jürgen Luckey benannt) wurde am 20. März 1934 in Hamburg geboren. Er studierte 1952–1955 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg u.a. bei Edwin Scharff. Nach Studienreisen 1955–1956 nach Florenz und 1956–1958 nach Zürich hatte er ab 1958 sein erstes eigenes Atelier in Hamburg-Wandsbek und anschließend ab 1967 im ehemaligen Geburtshaus von Alfred Lichtwark in Hamburg-Kirchenwerder. Er erhielt mehrere 1. Preise und Auszeichnungen bei in- und ausländischen Wettbewerben. Seit 1970 stellte er u.a. in Hamburg, München und Flensburg aus. Öffentliche Aufträge in und um Kirchen sowie öffentlichen Gebäuden in Hamburg und Bremen bestimmten sein berufliches und künstlerisches Leben. Dabei waren Natursteine, Holz und Bronze seine bevorzugten Materialien. Zusätzlich zeichnete er in Tusche, fertigte Radierungen und erstellte Münzen in Edelmetallen. Klaus Luckey starb am 27. Februar 2001 in Hamburg.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia Kunst@SH

Literatur: Maike Bruhns, Luckey, Klaus-Jürgen, in: Der neue Rump. Lexikon der Bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Um-gebung, Neumünster 2005.


Die Kirche

Kirche am Krankenhaus
Albertinen-Krankenhaus, Hogenfelder Straße 28, 22457 Hamburg-Schnelsen (HH)

Die Gemeinde Schnelsen „Kirche am Krankenhaus“ wurde 1973 selbständige Gemeinde im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland / Baptisten und Brüdergemeinden. 1975 wurde das Gemeindezentrum mit Kirche unter Leitung des Architekten Uwe Stammer eingeweiht. Der Saal mit 160 Sitzplätzen ist auf 350 Plätze erweiterbar.

Weitere Informationen (extern):Website

Sonstige Institutionen     Hamburg-Schnelsen, Kirche am Krankenhaus    


Routenplaner: 53.63044, 9.90452


Fotos: Jan Petersen, Kunst@SH, 2026